{"id":181,"date":"2020-10-30T10:34:37","date_gmt":"2020-10-30T10:34:37","guid":{"rendered":"https:\/\/pruveda.ch\/wordpress\/?page_id=181"},"modified":"2020-11-23T09:27:56","modified_gmt":"2020-11-23T09:27:56","slug":"wir-ueber-uns","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/pruveda.ch\/?page_id=181","title":{"rendered":"Wir \u00fcber uns"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-1 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<p class=\"has-medium-font-size\">Ursula Rothermann Hauf<\/p>\n\n\n\n<p>Wasser war schon immer meine grosse Leidenschaft, im und am Wasser f\u00fchle ich mich wohl und geborgen. Viele meiner sportlichen Bet\u00e4tigungen hatten immer mit Wasser zu tun. Da war zuerst die Herausforderung das Tauchen zu erlernen. Die Faszination frei und schwerelos durchs Wasser zu gleiten, und dabei die geheimnisvolle Unterwasserwelt kennen zu lernen, begeistern mich bis heute. Einige Jahre standen auch immer wieder verschiedene See\u00fcberquerungen (schwimmend) an erster Stelle.<br>Neben meinen Freizeit-aktivit\u00e4ten erlernte ich den Beruf als Glasmalerin und arbeitete f\u00fcr 14 Jahre mit grosser Begeisterung auf diesem Beruf. Nebenbei organisierte ich auch einige Ausstellungen oder war bei der Organisation der Glasausstellungen dabei. Sp\u00e4ter als es auf meinem erlernten Beruf zu wenig Arbeit gab, suchte und fand ich eine neue Anstellung in einer Stiftung f\u00fcr Behinderte als Leiterin eines Ateliers. Das Erhalten von k\u00f6rperlichen und geistigen F\u00e4higkeiten der Behinderten Menschen, ist in den Ateliers das prim\u00e4re Ziel. Bei dieser T\u00e4tigkeit konnte ich auch meine Kreativit\u00e4t, die ich als Glasmalerin erlernt hatte, gut einsetzen.<br>1988 kauften meine Eltern ein Segelschiff; die Timpe-Teh.Auf den verschiedenen Reisen die ich mit ihnen erlebte, lernte ich sehr viel. Es entwickelte sich unwiderruflich eine neue Leidenschaft, das Segeln. Schon bald war mein neues Ziel klar, einmal selbst ein Schiff zu f\u00fchren und alles was es dazu braucht zu erlernen.<br>Doch zuerst plante ich 1991 noch eine l\u00e4ngere Reise in die USA, zusammen mit einer Freundin. Unser Ziel war es 3 Monate in einem Collage in St.Petersburg Florida, unser Englisch zu verbessern und zu festigen. Danach kauften wir einen Jeep und durchquerten f\u00fcr weitere 3 Monate die USA von der Ostk\u00fcste zur Westk\u00fcste. Dabei lernten wir neben der Sprache auch sehr viel Interessantes \u00fcber Land, Leute und Autoreparaturen. St\u00e4ndig war etwas defekt, so tauschten wir den Jeep im Memphis Tennessee gegen einen GMC Suburban ein und erreichten dann doch noch die Westk\u00fcste.<br>Nach diesem Abenteuer hatte mich das Reisefieber gepackt und ich malte mir schon aus wo die n\u00e4chste Reise hin gehen k\u00f6nnte. Insgeheim dachte ich damals schon daran, irgendwann mal mit dem eigenen Segelschiff auf Reisen zu gehen. Um diesen Traum zu verwirklichen, gab es jedoch noch einiges zu tun und zu lernen.<br>Als erstes absolvierte ich 1993 den D-Schein (Segelschein f\u00fcr Binnengew\u00e4sser Schweiz), dann 1994 den B-Schein (Segelschein f\u00fcr Yachten auf See), sp\u00e4ter 2002 folgte dann noch das Funkerzeugnis (LRC)und 2004 der A-Schein (Motorbootschein).<br>1994 war ein sehr bewegtes Jahr, in vielen Bereichen nahm mein Leben ganz neue, aufregende Dimensionen an. Ich lernte Wolfgang kennen, wir trafen uns das erste mal im Tauchklub Winterthur. Was mir an ihm von Anfang an gefallen hat, er ist ein Reisevogel, er liebt das Wasser und den Wind und er war gerade daran den Segelschein zu machen. <\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<p class=\"has-medium-font-size\">Wolfgang Hauf<\/p>\n\n\n\n<p>Als kleiner Junge bestand meine Freizeit darin, dass ich Holzschifflein baute, diese in den Fluss setzte und zuschaute wie sie auf die Seite kippten und davonschwammen. Bei der Berufswahl wollte ich dann Matrose werden, aber es wurde mir abgeraten. So lernte ich Maler verliess aber diesen Beruf nach einem Jahr, weil man in der Freizeit den Freunden und Bekannten die Wohnung neu streicht\u2026<br>Der Sport war immer Ausgleich neben Volleyball und Skateboard fahren lernte ich Windsurfen und von da an war wieder der Bezug zum Wasser hergestellt. Als ich 1985 ein halbes Jahr in Griechenland bei CIS als Surfinstructor arbeitete, nistete sich noch der Reisevirus bei mir ein. Weitere Surfreisen mit dem eigenen ausgebauten Ford Transit folgten. Zwischenzeitlich lernte ich tauchen, auch die Unterwasserwelt faszinierte mich, egal ob in den Schweizer Seen oder im Meer. Um wieder f\u00fcr eine Weile aus dem Arbeitsleben zu entfliehen, plante ich eine grosse (Halb-) Weltreise mit dem Fahrrad. Ich startete mit einem voll beladenen Tourenvelo 1992 in Winterthur nach S\u00fcdost Europa, dann nach Afrika, Kapstadt war das erste grosse Ziel. Damit ich mich nicht binnen weniger Stunden von einem Kontinent zum andern versetzt sah, suchte ich mir eine Yacht um nach S\u00fcdamerika zu gelangen. Im Royal Yacht Club fand ich eine australische Familie, die mich f\u00fcr Hand gegen Koje nach Brasilien mitnahm. Es wurde eine tolle Atlantik\u00fcberquerung mit Zwischenstop in St. Helena und obwohl ich noch mitten in einer grossen Reise steckte, br\u00fctete sich langsam das n\u00e4chste Projekt in meinem Kopf aus; Reisen mit einem eigenen Segelboot. Man hat dann n\u00e4mlich immer sein eigenes H\u00e4uschen dabei und wenn mir der Nachbar nicht gef\u00e4llt, ziehe ich einfach weiter\u2026.<br>Die Veloreise f\u00fchrte mich noch quer durch S\u00fcdamerika bevor ich Aufgrund eines Unfalls in die Schweiz zur\u00fcck kam. Hier lernte ich Ursula im Tauchclub kennen, die mich sofort auf das Segelschiff ihrer Eltern nach Griechenland \u201e entf\u00fchrte\u201c. Das war bestimmt das Beste was sie tun konnte, um mich davon zu \u00fcberzeugen, dass sie neben der Segelleidenschaft auch noch andere wichtige Qualit\u00e4ten hat.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/pruveda.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/70-13-2015.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-185\" srcset=\"https:\/\/pruveda.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/70-13-2015.jpg 1024w, https:\/\/pruveda.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/70-13-2015-300x225.jpg 300w, https:\/\/pruveda.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/70-13-2015-768x576.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Unsere gemeinsamen Projekte<\/p>\n\n\n\n<p>Zuerst war die Lage f\u00fcr eine gemeinsame Zukunft etwas verzwickt. Wolfgang war noch mitten in seiner Veloreise, sein Velo war in Venezuela und er hatte auch schon wieder ein Flugticket, um dort weiter zu radeln, wo er wegen seines Unfalles f\u00fcr einige Zeit aufh\u00f6ren musste. Ursula arbeitete zu dieser Zeit als Glasmalerin, hatte eine Mietwohnung und wollte Wolfgang auf keinen Fall von seinen Reisepl\u00e4nen abbringen. Wolfgang flog im Dezember 1994 nach Santiago de Chile und fuhr anschliessend mit dem Velo nach Ushuaia, danach wieder zur\u00fcck bis nach Santiago.<br>In dieser Zeit war Ursula damit besch\u00e4ftigt ihren Job und die Wohnung zu k\u00fcnden, die M\u00f6bel und ihr Hab und Gut ein zu stellen. Nebenbei half sie mit ihr neues massgefertigtes Velo zusammen zu bauen.Denn sie hatte sich fest vorgenommen Wolfgang in S\u00fcdamerika mit ihrem neuen Velo zu begleiten. Zu Zweit radelten wir, f\u00fcr weitere 16 Monate durch S\u00fcdamerika von Chile \u00fcber Bolivien, Peru und Ecuador und stellten somit das zuk\u00fcnftige Zusammenleben auf eine harte Probe. Per Segelboot, dieses mal mit einer englischen Familie, segelten wir dann nach Key West USA . Der Skipper hatte in 9 Jahren sein Stahlschiff selbst ausgebaut, so lernten wir viel N\u00fctzliches rund ums Segeln. Nicht zuletzt, da wir auf diesem T\u00f6rn f\u00fcr 4 Tage in einen heftigen Sturm gerieten.<br>Wieder zur\u00fcck in der Schweiz arbeitete Wolfgang als LKW Disponent und sp\u00e4ter als LKW- Fahrer Ursula fand eine Anstellung in einer Stiftung f\u00fcr Behinderte und hatte ab und zu noch ein paar kleinere Auftr\u00e4ge als Glasmalerin.<br>1998 absolvierte Wolfgang ebenfalls den B-Schein (Segelschein f\u00fcr Yachten auf See), es folgte 2003 der C-Schein (Astro-Navigation), 2004 legte er zusammen mit Ursula den A-Schein (Motorbootschein) ab.<br>In der Freizeit begannen wir am Untersee mit einer alten Jolle zu segeln. Dabei sp\u00fcrten wir den Wind hautnah und bei groben Fehlern wurde man kurzer Hand ins k\u00fchle Nass getaucht, es gibt kaum eine effektivere Lernmethode. Dort im Hafen lag ein altes, etwas \u201everstaubtes\u201c Stahlschiff ohne Mast. Es schien, als w\u00fcrde es uns st\u00e4ndig zublinzeln und leise fl\u00fcstern:&#8220; kommt doch etwas n\u00e4her und schaut mich nur mal genauer an, aus mir k\u00f6nnte man doch noch etwas machen!&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p>Wir fanden heraus wer der Besitzer dieses Schiffes war und schon bald darauf hin waren wir mit ihm in Verhandlung. Nach einigen schlaflosen N\u00e4chten und hin und her \u00fcberlegen, kauften wir das Schiff und unser neustes Projekt hiess von da an PR\u00dcVEDA f\u00fcr die folgenden 6 1\/2 Jahre. \u00dcbrigens den Namen PR\u00dcVEDA haben wir \u00fcbernommen vom Voreigner, es ist R\u00e4toromanisch und bedeutet; Gem\u00fctlichkeit. Gem\u00fctlich sollte sie auch werden und so bauten wir jede freie Minute an unserem grossen, dicken, gem\u00fctlichen Stahlbaby. Wenn wir mal nicht am bauen waren, so planten und zeichneten wir die n\u00e4chsten Schritte.<br>Im Sommer 2004 luden wir dann viele Freunde, Verwandte, Bekannte und Helfer\/ Innen ein zu unserer unvergesslichen Schiffstaufe. Ein Highlight jagte das andere, doch zum Schluss, \u00fcberraschten wir all unsere G\u00e4ste mit der Bekanntgabe: &#8222;Wir haben vor zwei Wochen klammheimlich geheiratet&#8220;. So wurde unsere Schiffstaufe f\u00fcr uns und alle unsere G\u00e4ste zu einem gelungenen, unvergesslichen Hochzeitfest und unser Stahlbaby hat nun endlich richtige Eltern, wie sich das geh\u00f6rt.<br>Was in diesen 6 1\/2 Jahren aus der PR\u00dcVEDA geworden ist, k\u00f6nnt Ihr in den anderen Rubriken dieser Homepage lesen und sehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir w\u00fcnschen euch Viel Spass dabei.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wasser war schon immer meine grosse Leidenschaft<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":10,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"folder":[],"class_list":["post-181","page","type-page","status-publish","has-post-thumbnail","hentry"],"featured_image_urls_v2":{"full":["https:\/\/pruveda.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/61-08-2012.jpg",1024,768,false],"thumbnail":["https:\/\/pruveda.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/61-08-2012-150x150.jpg",150,150,true],"medium":["https:\/\/pruveda.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/61-08-2012-300x225.jpg",300,225,true],"medium_large":["https:\/\/pruveda.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/61-08-2012-768x576.jpg",768,576,true],"large":["https:\/\/pruveda.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/61-08-2012.jpg",790,593,false],"1536x1536":["https:\/\/pruveda.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/61-08-2012.jpg",1024,768,false],"2048x2048":["https:\/\/pruveda.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/61-08-2012.jpg",1024,768,false],"screenr-blog-grid-small":["https:\/\/pruveda.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/61-08-2012.jpg",267,200,false],"screenr-blog-grid":["https:\/\/pruveda.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/61-08-2012.jpg",400,300,false],"screenr-blog-list":["https:\/\/pruveda.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/61-08-2012.jpg",533,400,false],"screenr-service-small":["https:\/\/pruveda.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/61-08-2012.jpg",373,280,false]},"post_excerpt_stackable_v2":"<p>Wasser war schon immer meine grosse Leidenschaft<\/p>\n","category_list_v2":"","author_info_v2":{"name":"admin","url":"https:\/\/pruveda.ch\/?author=1"},"comments_num_v2":"0 comments","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/pruveda.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/181","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/pruveda.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/pruveda.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/pruveda.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/pruveda.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=181"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/pruveda.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/181\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2740,"href":"https:\/\/pruveda.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/181\/revisions\/2740"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/pruveda.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/10"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/pruveda.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=181"}],"wp:term":[{"taxonomy":"folder","embeddable":true,"href":"https:\/\/pruveda.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ffolder&post=181"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}